Save the date GV 2017

Am 27. September findet unsere GV im Maienmattsaal in Oberägeri statt.
Es lohnt sich, das Datum bereits heute zu reservieren.

Das Entlastungspaket 2 vom Volk verworfen

Am 27. November wurde über das Entlastungspaket 2 abgestimmt. Mit über 52 % lehnten die Zugerinnen und Zuger das Paket ab. Acht von elf Gemeinden lehnten die Vorschläge der Regierung und des Kantonsrats ab.

Der LVZ unterstützte die Allianz für ein lebenswertes Zug und unsere Präsidentin Barbara Kurth präsidierte die Allianz mit viel Engagement.

Die Ablehnung ist ein klares Signal der Bevölkerung an die Regierung und den Kantonsrat. Die Finanzen sollen mit der nötigen Rücksicht gegenüber Bedürftigten aber auch gegenüber den Angestellten des öffentlichen Dienstes und unter Einbezug von Mehreinnahmen ins Lot gebracht werden.

Bericht zum Abstimmungsergebnis von zentralplus

 

 

Frontalangriff auf die Lohnentwicklung

Am 31. März hat der Kantonsrat eine Motion und ein Postulat der Kantonsräte Peter Letter, Philip C. Brunner, Daniel Thomas Burch, Daniel Marti, Thomas Meierhans, Karl Nussbaumer, Cornelia Stocker und Silvia Thalmann überwiesen.

Die Forderung lautet, dass die Lohnstufen der gemeindlichen Lehrpersonen und der kantonalen Lehrpersonen zu halbieren seien. Zudem soll der automatische Lohnanstieg abgeschafft werden.

Der LVZ lehnt diese Forderungen in aller Form ab. Die Motionäre greifen damit die Lohnentwicklung der Lehrpersonen frontal an. Der Kanton Zug wäre für die Lehrpersonen der Volksschule im kantonalen Vergleich nicht mehr attraktiv. Bezüglich der Absichten machen die Motionäre eines klar; es soll auf Kosten des Personals gespart werden. Die Attraktivität der Zuger Gemeinden und des Kantons als Arbeitgeber und die Qualität der Zuger Schulen werden mit keinem Wort erwähnt.

"Pay for performance" lautete die Devise in den 90er Jahren des letzten Jahrhundert. Aus der Motivationsforschung weiss man heute, dass Leistungslöhne nicht zu besseren Leistungen führen. Sie führen im Gegenteil dazu, dass nicht mehr die ganze Arbeitsenergie für die eigentliche Aufgabe genutzt wird und man sich stattdessen mehr auf messbaren Kriterien fokussiert. In der Pflege wären das Formulare, anstelle von Gesprächen mit Patienten. Und in der Schule? Woran bemisst sich die Performance einer Lehrperson? An ihrer Beliebtheit, an der Anzahl Überweisungen an weiterführende Schulen, an den Arbeitsblättern, am Auftreten, an den vielen kleinen Handlungen und Interaktionen des Schulalltags oder daran, wiel lange abends noch das Licht im Schulzimmer brennt?

Es ist offensichtlich, dass nicht alle Kriterien gleich gut objektiviert werden können und es ist ebenfalls offensichtlich, dass die messbaren Kriterien unmöglich die Leistung einer Lehrperson umschreiben können.

Erfahrungen aus anderen Kantonen haben gezeigt, dass Leistungslöhne die Qualität nicht zu steigern vermögen. Sie führen zu Unzufriedenheit innerhalb der Teams. Zudem leidet die Zusammenarbeit innerhalb der Lehrerteams. Innovative Lehrpersonen wären weniger bereit, ihre Ideen und Materialien mit dem Team zu teilen, damit die Anerkennung der Schulleitung auch tatsächlich ihnen zugute kommt. Wo in Teams gearbeitet wird, führen Leistungslöhne zu schlechteren Ergebnissen, zumal die Teammitglieder regelrecht aufgefordert werden, auf den eigenen Vorteil zu achten.

An der Kantonsratssitzung vom 27. Oktober wurde das Postulat "Abschaffung der Automatismen bei der Beförderung der kantonalen Lehrpersonen sowie der Mitarbeitenden der Zuger Polizei" als nicht erheblich erklärt. Die Motion betreffend der gemeindlichen Lehrpersonen ist zur Zeit noch hängig.

 Motion Abschaffung der Automatismen bei der Beförderung der gemeindlichen Lehrpersonen (PDF 83 KB)

Pressebericht in der Neuen Zuger Zeitung "Lehrerlöhne entsetzen Lehrpersonen" vom 15. Mai 2016 (PDF 118 KB)

Leserbrief von Kantonsrat Zari Dzaferi Ist das wirklich kluges Sparen? vom 19. Mai 2016 (PDF 45 KB)

Fremdsprachen: Mehr Lektionen bringen bessere Ergebnisse

Fremdsprachen: Mehr Lektionen bringen bessere Ergebnisse

Die Zuger Schülerinnen und Schüler schneiden in Englisch erfreulich gut ab. In Französisch werden die Lehrplanziele nicht wie erwünscht erreicht. Die Kinder fühlen sich beim Lernen der Fremdsprachen nicht überfordert. Im direkten Zentralschweizer Vergleich schneiden die Zuger Schülerinnen und Schüler besser ab.

 

Das sind in Kürze die Ergebnisse der Evaluation der Fremdsprachen. Genauere Ergebnisse finden sich in der Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur sowie im Bericht in voller Länge.

 

Medienmitteilung vom 1. April 2016 (PDF 87 KB)

 

Bericht der BKZ-Evaluation Fremdsprachen 2014-2016 sowie der Zusatzerhebungen des Kantons Zug (PDF 323 KB)

Mitglied werden!

  1. Der Lehrerschaft eine Stimme geben
    Der LVZ redet bei bildungspolitischen oder pädagogischen Themen mit und vertritt die Interessen der Lehrpersonen im Kanton Zug.

  2. Unterstützung bei Fragen oder Schwierigkeiten
    Der LVZ unterstützt dich bei arbeitsrechtlichen Angelegenheiten mit Beratung, Merkblättern und einer Berufsrechtsschutzversicherung.

  3. Mehrwerte durch Vergünstigungen
    Profitieren Sie von attraktiven Rabatten bei Versicherungungen, Krediten oder bei Natelabos.

Mitgliedschaft beantragen
top