Medienmitteilung zum Sparpaket 2018

Medienmitteilung vom 8.10.2017 (PDF 357 KB)

Streichung der Familienzulage

Streichung der Familienzulage

An der Aussprache zwischen den Personalverbänden und der Regierung vom 22. Mai wurden die Personalverbände darüber informiert, dass zwei Kommissionen des Kantonsrates ohne Vorwarnung die Streichung der Familienzulage empfahlen.

Anstelle einer redaktionellen Änderung waren die vorberatenden Kommissionen der Ansicht, man können die Familienzulage ersatzlos streichen. Da die Personalverbände entgegen der gesetzlichen Pflicht bei der Mitsprache übergangen worden waren, haben wir die Kantonsräte persönlich angeschrieben.

Am 15.9. erhielten die Personalverbände nun nachträglich die Gelegenheit, ihre Argumente für eine Beibehaltung der Familienzulage vor der Ad-hoc Kommission einzubringen.

Die Familienzulage ist aus unserer Sicht kein Zuger Finish, da die Mehrheit der Kantone vergleichbare Zusatzleistungen kennt. Die teuren Wohnkosten sind für Familien mit ihrem höheren Platzbedarf oftmals eine finanzielle Herausforderung. Die Familienzulage schafft diesbezüglich mindestens teilweise einen Ausgleich.

Dass die vorberatenden Kommission bei den Familien der öffentlichen Angestellten sparen wollen, ist aus Sicht des LVZ nicht nachvollziehbar, denn von dieser Massnahme wären auch alle gemeindlichen Lehrpersonen und die Angestellten der Kirchgemeinden betroffen. Dies in Zeiten, in denen die politischen Gemeinden schwarze Zahlen in der Höhe von rund 65  Millionen Franken (Rechnung 2016) verbuchen können.

Bericht von Zentralplus.ch

Motion zur Abschaffung des Frühfranzösisch Karte zum Sprachenunterricht Quelle: www.20min.ch

Motion zur Abschaffung des Frühfranzösisch

Am 2. August 2017 wurde eine Motion von Jürg Messmer, Andreas Hostettler und Philip C. Brunner betreffend Frühfranzösisch eingereicht. Die Motionäre fordern, dass der Französischunterricht erst auf der Sekundarstufe beginnen soll. Der Effekt des Französischunterrichts auf der Primarstufe ist für die Motionäre zu gering.

Die Bevölkerung hat sich im Jahr 2006 für das heutige Modell mit Englisch ab der 3. und Französisch ab der 5. Klasse ausgesprochen. Der LVZ lehnt eine Abkehr von diesem Modell zum jetzigen Zeitpunkt ab. Es braucht jedoch situativ Alternativen für überforderte Schülerinnen und Schüler.

Motion vom 2. August 2017 (PDF 198 KB)

SVP fordert Abschaffung des SPD

SVP fordert Abschaffung des SPD

Die SVP-Fraktion hat am 4. Mai 2017 eine Motion zur Abschaffung des Schulpsychologischen Dienstes eingereicht. Man befürchtet, dass Kinder zu Unrecht abgeklärt werden und erhofft sich Einsparungen.

Würde man die gleiche Logik auf das Gesundheitssystem anwenden, müsste man die Ärzte abschaffen, denn ohne Diagnosen gibt es auch keine Krankheiten?!

Aus Sicht des LVZ verwechseln die Motionäre Ursache und Massnahmen und lassen ernsthafte Zweifel an der Fachkompetenz und Seriosität aufkommen. 

Motion vom 4. Mai 2017 (PDF 13.9 KB)

 

 

Sorge zur Schulqualität im Kanton tragen

Leserbrief von Barbara Kurth vom 7. September 2017 (PDF 47 KB)

America first - Switzerland second

Beitrag für die Schulinfo Zug zum Thema Rankings

GV 2018: Save the date

GV 2018: Save the date Generalversammlung in Oberägeri 2017

Am 26. September 2018 findet unsere GV im Lorzensaal in Cham statt.

Bitte den Termin frühzeitig reservieren.

Bildungsratsbeschluss: Mehr Informatik, weniger Musik

Der Bildungsrat hat am 22. März 2017die Stundentafel und die neuen Fächerbezeichnungen im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21 beschlossen. Es war keine leichte Aufgabe für den Bildungsrat, zumal unmöglich alle Erwartungen erfüllt werden konnten.

Eine Umfrage bei unseren Mitgliedern hat gezeigt, dass das Zeitgefäss für die "Individuelle Förderung" geschätzt wird. Ab Schuljahr 2019/20 wird auf der Primarstufe nur noch eine Lektion zur Verfügung stehen.

Viele Lehrpersonen und andere Vernehmlassungsteilnehmer sprachen sich für eine stärkere Gewichtung des Fachs "Musik" aus. Diese Forderung bleibt vorerst unerfüllt. Im Vergleich zur Musterstundentafel des Lehrplan 21 wird das Fach "Musik" um rund die Hälfte gekürzt. Musik wird daher das einzige Fach sein, bei welchem die Kompetenzen des Lehrplan 21 unerreicht bleiben. Für den LVZ ist nicht nachvollziehbar, weshalb man beim Fach "Musik" ein markant tieferes Bildungsniveau als andere Kantone anstrebt.

"Medien und Informatik" wird als Fach bereits ab der Primarstufe eingeführt.

Die vollumfänglichen Änderungen sind auf der Homepage des Kantons Zug einsehbar.

Dokumente zur Stundentafel und Nomenklatur (Fächerbezeichnung)

Das Entlastungspaket 2 vom Volk verworfen

Am 27. November 2016 wurde über das Entlastungspaket 2 abgestimmt. Mit über 52 % lehnten die Zugerinnen und Zuger das Paket ab. Acht von elf Gemeinden lehnten die Vorschläge der Regierung und des Kantonsrats ab.

Der LVZ unterstützte die Allianz für ein lebenswertes Zug und unsere Präsidentin Barbara Kurth präsidierte die Allianz mit viel Engagement.

Die Ablehnung ist ein klares Signal der Bevölkerung an die Regierung und den Kantonsrat. Die Finanzen sollen mit der nötigen Rücksicht gegenüber Bedürftigten aber auch gegenüber den Angestellten des öffentlichen Dienstes und unter Einbezug von Mehreinnahmen ins Lot gebracht werden.

Bericht zum Abstimmungsergebnis von zentralplus

 

 

Fremdsprachen: Mehr Lektionen bringen bessere Ergebnisse

Fremdsprachen: Mehr Lektionen bringen bessere Ergebnisse

Die Zuger Schülerinnen und Schüler schneiden in Englisch erfreulich gut ab. In Französisch werden die Lehrplanziele nicht wie erwünscht erreicht. Die Kinder fühlen sich beim Lernen der Fremdsprachen nicht überfordert. Im direkten Zentralschweizer Vergleich schneiden die Zuger Schülerinnen und Schüler besser ab.

 

Das sind in Kürze die Ergebnisse der Evaluation der Fremdsprachen. Genauere Ergebnisse finden sich in der Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur sowie im Bericht in voller Länge.

 

Medienmitteilung vom 1. April 2016 (PDF 87 KB)

 

Bericht der BKZ-Evaluation Fremdsprachen 2014-2016 sowie der Zusatzerhebungen des Kantons Zug (PDF 323 KB)

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