Forderung für Reallohnerhöhung

Forderung für Reallohnerhöhung

Wenn nicht jetzt – wann dann? Die drei Personalverbände fordern gemeinsam eine Reallohnerhöhung bzw. eine Erhöhung der im Personalgesetz festgelegten Lohnsummen für die Gehaltsklassen und Funktionsgruppen von 2.5%. Der Lohn der «Staatsangestellten» im Kanton Zug wurde letztmals per 01.01.2009 anlässlich der Totalrevision des Personalgesetzes erhöht. Das heisst vor mehr als 10 Jahren! Die Lebenshaltungskosten im Kanton sind durch die hohen Wohnkosten stark angestiegen.

Manche Lehrperson dürfte sich heutzutage fragen, wer die hohen Mieten und Immobilienpreise vermag, wenn sie für Lehrpersonen mit einem Hochschulabschluss zunehmend unerschwinglich werden. Wir haben die Regierung seit Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass die Reallohnentwicklung der Lehrpersonen weit hinter jener der Durchschnittsschweizer liegt. Im Vergleich zur restlichen Bevölkerung verlieren wir dadurch schleichend aber spürbar an Kaufkraft.

Sowohl der Kanton mit ca. 150 Millionen Überschuss, als auch die Gemeinden mit gesamthaft über ca. 95 Millionen Überschuss im 2018 können sich entsprechende Angleichungen an die Reallohnentwicklung der Schweiz problemlos leisten.

Medienmitteilung (PDF 219 KB) vom 25.6.2019

Neue Zuger Zeitung vom 28.6.2019 Das Zuger Kantonspersonal fordert mehr Lohn (PDF 80 KB)

 

 

Mangelware Lehrperson

Mangelware Lehrperson

An einem Roundtable haben verschiedene Exponenten der Bildungslandschaft über aktuelle Themen, wie die Aufwertung der Kindergartenlehrpersonen und die Situation auf dem Stellenmarkt gesprochen.

Noch immer ist es weniger attraktiv auf der Kindergartenstufe zu arbeiten, weil das Pflichtpensum und dadurch auch der Lohn tiefer, als bei den übrigen Lehrpersonen ist. Kindergartenlehrpersonen erhalten zudem weniger für die Klassenführung.

Artikel vom 11. April 2019 in der Neuen Zuger Zeitung (PNG 3.1 MB)

Bring your own disaster

Bring your own disaster

Der Kanton Zug macht bei den kantonalen Schulen vor, wie man es nicht machen sollte. Landauf, landab wird von "Digitalisierung" gesprochen. Der Kanton Zug sieht sich gezwungen, den Umgang mit Computern im Unterricht zu forcieren und setzt dabei auf "bring your own device", kurz BYOD. Leider sind die Gelingensbedingungen von BYOD nicht bis zu den Verantwortungsträgern durchgedrungen. So herrscht immer noch die Meinung vor, dass man die Digitalisierung wesentlich voranbringt, wenn Schülerinnen und Schülern lediglich ein Gerät (auf eigene Kosten) vorgeschrieben wird. Ein sinnvoller Einsatz von Technik im Unterricht ist anspruchsvoll. Die Lehrperson braucht entsprechendes Fachwissen, damit sie die Lernenden anleiten und als Vorbild wirken kann. Dies erfordert vorrangig eine zweckmässige Infrastruktur und bedarfsgerechte Weiterbildungen der Lehrpersonen, sowie Lehrmittel mit digitalen Lernwegen.

Die Lehrpersonen der kantonalen Schulen müssen sich neuerdings selber ein Gerät anschaffen und werden dafür mit Fr. 167.- pro Jahr entschädigt. Der Regierungsrat ist der Meinung, dass dies für die Anschaffung, Wartung und Reparaturen ausreicht. Bei Teilpensen wird der Betrag nur anteilsmässig ausgerichtet, als ob Teilzeitangestellte keinen ganzen Computer brauchen würden. Die Kosten für die Digitalisierung an den kantonalen Schulen sollen die Schülerinnen und Schüler und die Lehrpersonen selber bezahlen. Der LVZ wehrt sich gegen solche Auswüchse von Rappenspalterei und erwartet eine professionell konzipierte und finanzierte Digitalisierungsoffensive. Dafür setzen wir uns auf allen Ebenen ein. Die Frage sei erlaubt: Warum muss sich der LVZ darum bemühen? Wäre nicht genau das Aufgabe der Politik?

NZZ vom 15. März "Die Kantonsschulen rüsten auf digitalen Unterricht um" (PDF 62 KB)

NZZ vom 15. März "Noch läuft nicht alles so reibungslos" (PDF 61 KB)

NZZ vom 29. März "Lehrpersonen und Eltern tragen Kosten" (PNG 710 KB)

Apéro mit Kantonsratsmitgliedern

Die Kantonsratswahlen sind vorbei und die Verbände wollten die Kantonsräte an die Wahlversprechen erinnern. Die drei grossen Personalverbände (LVZ, Staatspersonalverband, Verband Zuger Polizei) haben die Kantonsräte am 7. März zu einem informellen Austausch und Apéro eingeladen. Rund 30 Kantonsräte nahmen sich erfreulicherweise die Zeit, nach der Kantonsratssitzung im Rathaus Zug, an diesem Anlass teilzunehmen.

Die Veranstaltung war ein Erfolg. Einerseits stellte sich jeder Verband kurz vor und andrerseits konnten beim informellen Austausch konstruktive Kontakte geknüpft werden. Ziel des Abends war, den Anwesenden die Anliegen der Verbände näher zu bringen.

Kantonsratsapero im Gotischer Saal des Zuger Rathauses

Save the date GV 2019

Die Generalversammlung 2019 findet am 25. September 2019 in Steinhausen statt.
Ab 16:30 Uhr Apero
17:30 Beginn der Generalversammlung

Gleichstellung von Kindergarten- und Primarlehrpersonen

Die schlechteren Anstellungsbedingungen der Kindergartenlehrpersonen sind auf nationaler Ebene Thema. Der Kanton Zug hat seine Hausaufgaben ebenfalls noch nicht gemacht. Zwar sind bereits Anstrengungen unternommen worden, die Anstellungsbedingungen jenen der Primarlehrpersonen anzugleichen. Von einer Gleichstellung kann aber nach wie vor keine Rede sein. Der tiefere Lohn wird mit dem tieferen Pflichtpensum begründet. Dass das tiefere Pensum faktisch einen Zwang zur Teilzeitarbeit entspricht, wird dabei ausser Acht gelassen.

Bericht der neuen Zuger Zeitung vom 7. Februar 2018 (PDF 643 KB)

«Die Mitgliedschaft beim LVZ stärkt die Berufsorganisation, damit sie sich für zeitgemässe Anstellungs- und Arbeitsbedingungen einsetzen kann.»

Bea Stürchler, Vorstandsmitglied

«Ich bin und arbeite im LVZ, weil "gute Schulen" auch gute Arbeitsbedingungen erfordert.»

Patrick Kron, Vorstandsmitglied

«Ich arbeite im LVZ-Vorstand mit, weil wir konkrete Erfolge wie eine zweite Klassenlehrpersonenlektion erzielen.»

Bettina Bär Stark, Vorstandsmitglied

«Weil die Schule ständigen Reformen unterliegt, ist es wichtig, dass die Meinung der Lehrpersonen gehört wird.»

Simone Seeholzer, Präsidium

«Ich bin im LVZ, weil der Verein für gute Zuger Schulen und für mich als Lehrperson einsteht.»

Janine Bürgi, Vorstand

«Ich bin im LVZ, weil ich meine Meinung einbringen will und damit aktiv etwas verändern kann.»

Barbara Kamm, Vorstand

«Ich bin im LVZ, weil die Zusammenarbeit mit Bildungspartnern wichtig ist.»

Teka Hahin, Präsidium

«Durch den Austausch im LVZ-Vorstand weiss ich immer, was im Zuger Schulwesen aktuell ist.»

Anida Kessler, Vorstand

«Ich arbeite im LVZ mit, weil wir nur gemeinsam stark sind und mit diesem Solidaritätsgedanken Ziele erreichen können.»

Joëlle Affentranger, Präsidium

«Durch den LVZ kann ich das Zuger Bildungswesen mitgestalten und mich für eine hohe Schulqualität und faire Anstellungsbedingungen einsetzen.»

Barbara Kurth, Präsidentin

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