Lehrplan 21

Bildungsratsbeschluss: Mehr Informatik, weniger Musik

Der Bildungsrat hat am 22. März 2017die Stundentafel und die neuen Fächerbezeichnungen im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21 beschlossen. Es war keine leichte Aufgabe für den Bildungsrat, zumal unmöglich alle Erwartungen erfüllt werden konnten.

Eine Umfrage bei unseren Mitgliedern hat gezeigt, dass das Zeitgefäss für die "Individuelle Förderung" geschätzt wird. Ab Schuljahr 2019/20 wird auf der Primarstufe nur noch eine Lektion zur Verfügung stehen.

Viele Lehrpersonen und andere Vernehmlassungsteilnehmer sprachen sich für eine stärkere Gewichtung des Fachs "Musik" aus. Diese Forderung bleibt vorerst unerfüllt. Im Vergleich zur Musterstundentafel des Lehrplan 21 wird das Fach "Musik" um rund die Hälfte gekürzt. Musik wird daher das einzige Fach sein, bei welchem die Kompetenzen des Lehrplan 21 unerreicht bleiben. Für den LVZ ist nicht nachvollziehbar, weshalb man beim Fach "Musik" ein markant tieferes Bildungsniveau als andere Kantone anstrebt.

"Medien und Informatik" wird als Fach bereits ab der Primarstufe eingeführt.

Die vollumfänglichen Änderungen sind auf der Homepage des Kantons Zug einsehbar.

Dokumente zur Stundentafel und Nomenklatur (Fächerbezeichnung)

Vernehmlassung Stundentafel und Nomenklatur zum Lehrplan 21

Der Bildungsrat hat im Jahr 2015 die Einführung des Lehrplan 21 beschlossen. Nun liegt ein Vorschlag für eine Stundentafel vom Bildungsrat vor. Der Bildungsrat macht auch Vorschläge zu den künftigen Fachbezeichnungen (Nomenklatur). Der LVZ wurde zur Vernehmlassung ebenfalls eingeladen und befragte seine Mitglieder mit einer Online-Umfrage. Teilweise gingen die Antworten der Lehrerschaft diametral auseinander, weshalb sich die Antwort des LVZ nicht in allen Punkten eindeutig äussert. Der LVZ dankt allen Lehrpersonen, die sich die Zeit zur Beantwortung genommen haben ganz herzlich!

Der Bildungsrat hat am 22. März 2017 die Stundentafel und die neuen Fächerbezeichnungen im Zusammenhang mit dem Lehrplan 21 beschlossen. Es war keine leichte Aufgabe für den Bildungsrat, zumal unmöglich alle Erwartungen erfüllt werden konnten.

Im Vergleich zur Musterstundentafel des Lehrplan 21 und im Vergleich zur aktuellen Stundentafel wird das Fach "Musik" um rund die Hälfte gekürzt. Musik wird daher das einzige Fach sein, bei welchem die Kompetenzen des Lehrplan 21 unerreicht bleiben werden. Der LVZ kritisiert, dass der Kanton Zug im Fach "Musik" ein markant tieferes Bildungsniveau als andere Kantone in Kauf nimmt. "Medien und Informatik" wird als Fach bereits ab der Primarstufe eingeführt.

Das Weiterbildungskonzept wird nächstens öffentlich werden.

Weitere Informationen zum Lehrplan 21

Informations- und Diskussionsrunde zum Lehrplan 21

Informations- und Diskussionsrunde zum Lehrplan 21

Der Bildungsrat hat im Jahr 2015 die Einführung des Lehrplan 21 beschlossen. Nun liegt ein Vorschlag des Bildungsrats für eine Stundentafel vor. Der Bildungsrat macht auch Vorschläge zu den künftigen Fachbezeichnungen (Nomenklatur).

Der LVZ wurde zur Vernehmlassung eingeladen und befragt seine Mitglieder mittels einer Online-Umfrage mit dem Evaluationstool von IQES online. Der erforderliche Link wird direkt unseren Mitgliedern verschickt.

Um die Brennpunkte zu diskutieren lud der LVZ Lehrpersonen und weitere Partner der Bildungslandschaft am 14. November 2016 zu einer Informations- und Diskussionsrunde ein am:

Die Gäste Andreas Hostettler (Bildungsrat), Jürg Portmann (Rektor in Walchwil), Henk Geuke (Fachgruppenleiter Musik / Gestalten), Maria Schmid (Fachgruppenleiterin NMG) und Urs Aregger (ICT-Fachgruppe OSKIN) diskutierten über die Brennpunkte der vorgeschlagenen Änderungen der Stundentafel. Der LVZ brachte sich durch Barbara Kurth und Simon Saxer in die Diskussion ein aber auch das Publikum konnte sich jederzeit in den innersten Kreis setzen und mitdiskutieren.

Am meisten Unmut spürte man bei der Kürzung der Musik auf der Primarstufe von zwei auf eine Lektion. Die Anwesenden setzen sich für den Status quo mit zwei Lektionen Musik ein und adressierten diese Forderung implizit Andreas Hostettler, dem Vertreter aus dem Bildungsrat.

Der LVZ hofft, dass die Veranstaltung einen Beitrag für die Beantwortung der Umfrage zur Vernehmlassung leisten konnte und die Meinungsbildung ermöglicht hat.

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