Generalversammlung

Die nächste GV steht schon vor der Tür und findet am 28. September 2016 im Saal Dorfmatt in Rotkreuz statt.

ab 16:30 Uhr Apero

17:30 Uhr Beginn der Generalversammlung

Wir freuen uns auf grossen Aufmarsch.

Zur Anmeldung

Referendum gegen das Entlastungspaket 2

Referendum gegen das Entlastungspaket 2

Der LVZ unterstützt die Allianz für ein lebenswertes Zug, welche aus über 25 Verbänden besteht.  

Trotz Reserven und Standortfaktor sparen bei Sicherheit, Bildung, Kultur und Sozialem auf Kosten von Armen, Alten, Kranken, Familien, Müttern und Angestellten? Den kantonalen Lehrpersonen sollen unter anderem die Lohnanstiege halbiert und die Altersentlastung gekürzt werden. Wir finden, dass sich dazu alle Zugerinnen und Zuger äussern dürfen. Deshalb ergreifen wir das Referendum gegen das Sparpaket.

Die Referendumsfrist läuft seit dem 15. Juli und dauert 60 Tage. Wir brauchen jede Unterstützung unserer Mitglieder bei der Unterschriftensammlung sowie auch im Abstimmungskampf.

Allianz für ein lebenswertes Zug

Unterschriftenbogen (PDF 1.0 MB) 

Interview mit Barbara Kurth vom 15.7.16  (PDF 659 KB)

Wiedereingliederung von erkrankten und verunfallten Angestellten

Wiedereingliederung von erkrankten und verunfallten Angestellten

Die Zuger Pensionskasse, welche die meisten Lehrpersonen des Kantons gegen Invalidität versichert, ist für den VPS-Preis nominiert worden, weil sie seit 2008 umfassende Massnahmen zur Wiedereingliederung von erkrankten und verunfallten versicherten Personen implementiert hat. Zusätzlich wurde für die Arbeitgeber ein Präventionsangebot geschaffen, das zum Ziel hat, Arbeitsunfähigkeit durch proaktive Massnahmen nach Möglichkeit zu verhindern.

Wählen auch Sie Ihren Favoriten unter den Nominierten.

Zur Abstimmung

Das Entlastungsprogramm im Kantonsrat

Das Entlastungsprogramm im Kantonsrat Kantonsrat Zug

Am 31. März hat der Kantonsrat in erster Lesung Teile des Entlastungsprogramms 2015-2018 beraten. Zentralplus hat einen Tagesbericht verfasst. Die geplanten Verschlechterungen für die kantonalen Lehrpersonen wurden alle durchgewinkt.

Zum Bericht (PDF 665 KB)

Massnahmenliste Stand 3. 11.2015
(XLS 256 KB)

Personalmassnahmen des "Entlastungsprogramms 2015-2018"

Der LVZ wurde an drei Aussprachen am 6. Januar, 5. März und 19. März 2015 über die geplanten Sparpläne zusammen mit anderen Personalverbänden informiert. Wir schätzten die frühzeitige Information, konnten aber sehr beschränkt Einfluss nehmen und sind entsprechend enttäuscht.

Der Regierungsrat schlägt unter anderem vor, die Lohnanstiege zu halbieren und über eine doppelt so lange Zeit zu verteilen. Der Lebenslohn würde dadurch spürbar sinken. Der Kanton verspielt seine Attraktivität als Arbeitgeber leichtfertig. Die geplanten Gesetzesänderungen wirken sich jedoch auf die nächsten ca. 25 Jahre aus und verschlechtert die Anstellungsbedingungen daher langfristig und drastisch. Zudem soll die Altersentlastung gekürzt werden und der Kantonsbeitrag für die Beratungsstelle für Lehrpersonen und Schulleitende gestrichen werden.

Entlastungsprogramm 2015-2018 Paket 1 (Verordnungen)

Vernehmlassungsantwort Entlastungsprogramm Paket 1 (Verordnungen) (PDF 291 KB)

Entlastungsprogramm 2015-2018 Paket 2 (Gesetzesänderungen)

Vernehmlassungsantwort Entlastungsprogramm Paket 2 (Gesetzesänderungen) (PDF 534 KB)

Das Entlastungsprogramm in den Medien

Zu weiteren Presseberichten

Frontalangriff auf die Lohnentwicklung

Am 31. März hat der Kantonsrat eine Motion und ein Postulat der Kantonsräte Peter Letter, Philip C. Brunner, Daniel Thomas Burch, Daniel Marti, Thomas Meierhans, Karl Nussbaumer, Cornelia Stocker und Silvia Thalmann überwiesen.

Die Forderung lautet, dass die Lohnstufen der gemeindlichen Lehrpersonen und der kantonalen Lehrpersonen zu halbieren seien. Zudem soll der automatische Lohnanstieg abgeschafft werden.

Der LVZ lehnt diese Forderungen in aller Form ab. Die Motionäre greifen damit die Lohnentwicklung der Lehrpersonen frontal an. Der Kanton Zug wäre für die Lehrpersonen der Volksschule im kantonalen Vergleich nicht mehr attraktiv. Bezüglich der Absichten machen die Motionäre eines klar; es soll auf Kosten des Personals gespart werden. Die Attraktivität der Zuger Gemeinden und des Kantons als Arbeitgeber und die Qualität der Zuger Schulen werden mit keinem Wort erwähnt.

"Pay for performance" lautete die Devise in den 90er Jahren des letzten Jahrhundert. Aus der Motivationsforschung weiss man heute, dass Leistungslöhne nicht zu besseren Leistungen führen. Sie führen im Gegenteil dazu, dass nicht mehr die ganze Arbeitsenergie für die eigentliche Aufgabe genutzt wird und man sich stattdessen mehr auf messbaren Kriterien fokussiert. In der Pflege wären das Formulare, anstelle von Gesprächen mit Patienten. Und in der Schule? Woran bemisst sich die Performance einer Lehrperson? An ihrer Beliebtheit, an der Anzahl Überweisungen an weiterführende Schulen, an den Arbeitsblättern, am Auftreten, an den vielen kleinen Handlungen und Interaktionen des Schulalltags oder daran, wiel lange abends noch das Licht im Schulzimmer brennt?

Es ist offensichtlich, dass nicht alle Kriterien gleich gut objektiviert werden können und es ist ebenfalls offensichtlich, dass die messbaren Kriterien unmöglich die Leistung einer Lehrperson umschreiben können.

Erfahrungen aus anderen Kantonen haben gezeigt, dass Leistungslöhne die Qualität nicht zu steigern vermögen. Sie führen zu Unzufriedenheit innerhalb der Teams. Zudem leidet die Zusammenarbeit innerhalb der Lehrerteams. Innovative Lehrpersonen wären weniger bereit, ihre Ideen und Materialien mit dem Team zu teilen, damit die Anerkennung der Schulleitung auch tatsächlich ihnen zugute kommt. Wo in Teams gearbeitet wird, führen Leistungslöhne zu schlechteren Ergebnissen, zumal die Teammitglieder regelrecht aufgefordert werden, auf den eigenen Vorteil zu achten.

Motion Abschaffung der Automatismen bei der Beförderung der gemeindlichen Lehrpersonen (PDF 83 KB)

Postulat Abschaffung der Automatismen bei der Beförderung der kantonalen Lehrpersonen sowie der Mitarbeitenden der Zuger Polizei (PDF 79 KB)

Pressebericht in der Neuen Zuger Zeitung "Lehrlöhne entsetzen Lehrpersonen" vom 15. Mai 2016 (PDF 118 KB)

Leserbrief von Kantonsrat Zari Dzaferi Ist das wirklich kluges Sparen? vom 19. Mai 2016 (PDF 45 KB)

Fremdsprachen: Mehr Lektionen bringen bessere Ergebnisse

Fremdsprachen: Mehr Lektionen bringen bessere Ergebnisse

Die Zuger Schülerinnen und Schüler schneiden in Englisch erfreulich gut ab. In Französisch werden die Lehrplanziele nicht wie erwünscht erreicht. Die Kinder fühlen sich beim Lernen der Fremdsprachen nicht überfordert. Im direkten Zentralschweizer Vergleich schneiden die Zuger Schülerinnen und Schüler besser ab.

 

Das sind in Kürze die Ergebnisse der Evaluation der Fremdsprachen. Genauere Ergebnisse finden sich in der Medienmitteilung der Direktion für Bildung und Kultur sowie im Bericht in voller Länge.

 

Medienmitteilung vom 1. April 2016 (PDF 87 KB)

 

Bericht der BKZ-Evaluation Fremdsprachen 2014-2016 sowie der Zusatzerhebungen des Kantons Zug (PDF 323 KB)

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